Sales Process Analysis · DACH

Sieben Vertriebsprozesse, automatisiert bis zur zweiten Ordnung.

Identifizierung von Automatisierungspotenzialen in der DACH-Vertriebsorganisation – ein Diskussionspapier für das regionale Führungsteam.

Das Spannungsfeld

Tiefes technisches Portfolio trifft auf schrumpfende Reaktionsfenster.

Was wir verkaufen

Rosemount, Fisher, DeltaV – eines der breitesten Portfolios der Branche, vertrieben über beratendes Engineering.

Was der Markt belohnt

Reaktionsgeschwindigkeit, Präzision in der Spezifikation und Account-Intelligence bestimmen zunehmend den Auftragseingang.

Die Prämisse: Automatisierung 2. Ordnung

Automatisierung erster Ordnung (Commodity): Daten verschieben, Felder synchronisieren. Befreit nicht das ingenieurwissenschaftliche Urteilsvermögen.


Automatisierung zweiter Ordnung (Fokus): Eine Spezifikation lesen. Kontext verstehen. Auf das Portfolio übertragen. Antworten entwerfen. Markieren, was ein Mensch entscheiden muss. Human-in-the-loop: Die Entscheidung bleibt beim Ingenieur, die Vorbereitung wird automatisiert.

Zeitverteilung Heute (Indikativ)

Die Woche eines typischen Vertriebsingenieurs wird von der Vorbereitung dominiert.

  • 30%Lesen von Spezifikationen & RFQs, Extraktion von Parametern
  • 25%Konfiguration & Erstellung von Angeboten
  • 15%Ausschreibungsunterlagen (Compliance-Matrizen)
  • 10%CRM-Pflege & interne Administration
  • 20%Kundenorientierte technische Beratung (Der angestrebte Fokuswert)

Die 7 Workflows (50–80% Aufwandsreduktion)

Status Quo: Jede Anfrage wird manuell gelesen. Erste Rückmeldung nach 2-4 Tagen.

Die Lösung: Anfragen kommen bereits gelesen, strukturiert und abgeglichen an.

  • Liest PDFs, Scans, Datenblätter.
  • Extrahiert Medium, Druck, Temperatur, Durchfluss etc.
  • Identifiziert Produktfamilien (Rosemount, Fisher etc.) automatisch.
  • Entwirft Klärungsfragen in Landessprache.
  • Ergebnis: Erstantwort am selben Tag, CRM-Daten direkt strukturiert.

Ziel: Von der qualifizierten Spezifikation zum prüfbereiten Entwurf.

  • Übernimmt konfigurierte Variante.
  • Prüft Live-Verfügbarkeit via ERP-API.
  • Wendet ausgehandelte Kundenkonditionen an.
  • Erstellt Dokument im Emerson-Layout.
  • Ergebnis: Reduktion des Zeitaufwands um ca. 70% bei Standardanfragen. Sonderfälle werden zur manuellen Prüfung markiert.

Kontext: EPCs senden hunderte Seiten. Bid-Teams verbrauchen Kapazität bei Vorarbeit.

Die Lösung: Ausschreibungen kommen vor-markiert an – Position für Position.

  • Füllt Compliance-Statements vor (konform / abweichend).
  • Markiert technische Risiken.
  • Ergebnis: -50% bis -70% Vorbereitungszeit, sinkendes Compliance-Risiko.

Ziel: Account-Wissen, das einen Personalwechsel überlebt.

  • Erstellt quartalsweise Briefings aus CRM, Servicetickets und Investitionssignalen.
  • Beispiel: "Anlage Y nutzt Antriebe ohne digitale Stellungsregler. Modernisierungsfenster öffnet sich in Q3."
  • Ergebnis: Messbare Steigerung des Wallet-Share, Cross-Selling-Transparenz.
  • 05 Lead Qualifier: Top-Leads (Messen/MyEmerson) werden innerhalb von Minuten bewertet und geroutet.
  • 06 Win-Loss Analyst: Analysiert CRM und Mails verlorener Aufträge zur Erkennung von Verlustmustern und Preissignalen.
  • 07 Lifecycle Scout: Überwacht installierte Basis und Verträge, erstellt wöchentlich priorisierte Modernisierungsvorschläge für den Service-Vertrieb.

Datensouveränität & Implementierung

Compliance (IT/CISO Ready)

Kein zweiter Datenspeicher (API-Zugriff). Enterprise-API-Bedingungen schließen Modell-Training aus. Trade Compliance Check-Gates implementiert. Vollständiger Audit Trail (SOX/ISO 27001). Reversibilität durch n8n.

Rollout Roadmap (12 Monate)

M 1-3: Tagesgeschäft (Spec Reader, Quote Engineer).
M 3-6: Ausschreibungskapazität (Tender Analyst).
M 6-9: Strategie (Insights, Leads, Lifecycle).
M 9-12: Pricing & Produktmanagement (Win-Loss).

Nächste Schritte

Vorgeschlagen wird ein 2-stündiger Discovery-Workshop zur Validierung der Schmerzpunkte, gefolgt von einem 8-wöchigen Pilotprojekt.

Kontakt: info@upfast-ai.com